Media Mix Training
Definition
Die Präsentation durch verschiedene Formate ist nichts Neues, der Begriff Multimedia zeichnet sich aber insbesondere durch digitale Inhalte aus. Außerdem spielt das Vorhandensein unterschiedlicher Interaktionsmöglichkeiten eine wichtige Rolle, z.B. aktive Navigation, Manipulation von Inhalten oder Steuerung von Wiedergabeparametern. Aufgrund des technischen Fortschritts der Digitalisierung und der gesteigerten Leistungsfähigkeit von Computern erlebte Multimedia eine stürmische Entwicklung.
Häufig werden neben der Interaktivität zwei weitere Eigenschaften genannt, die Medien erfüllen müssen, damit man sie als multimedial bezeichnen kann.
1. Multikodalität
Zum einen müssen mehrere Kodierungsformen verwendet werden.
Texte verwenden beispielsweise eine symbolische Kodierungsform (verbal), unabhängig ob sie gedruckt sind oder gesprochen werden. Ein Bild benutzt hingegen eine abbildhafte bzw. imaginäre (realgetreu oder schematisch/ typisierend) Kodierungsform.
2. Multimodalität
Zum anderen müssen verschiedene Sinnesmodalitäten eingesetzt werden.
Darunter versteht man die angesprochenen Sinne des Menschen. Die häufigsten Sinne sind der auditive und der visuelle Sinn.

Die Grafik soll verdeutlichen, dass in der naiven Summentheorie davon ausgegangen wird, das Informationen um so besser gespeichert werden, je mehr Kanäle der Wissensvermittlung verwendet werden.
Der interaktive Aspekt von Multimedia ermöglicht dem Lernenden eine individuell zugeschnittene Wissensvermittlung sowie eine erfahrungsorientierte Aufnahme von Inhalten.